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Trap mit Weicheisenschrot

Die Umstellung auf Weicheisenschrot löst das Problem der Umweltverschmutzung mit Blei, welches bisher einfach im Waldboden liegenblieb. Aber es werden neue Probleme geschaffen:

  • Bei der Verwendung von Weicheisenschrot gibt es das Problem der gefährlichen Abpraller:
    Beim Auftreffen auf harte Gegenstände (Bäume, Zweige, Wurfscheiben) verliert das Weicheisenschrot nicht wie Bleischrot durch Verformung seine Geschwindigkeit, sondern prallt ab und fliegt außerhalb der ursprünglichen Flugbahn weiter.
    • Nun ist die Schießanlage ab dem Abschusspunkt kürzer als die maximale Flugweite des Schrots, so dass das Schrot die Anlage nach hinten verlassen kann, und
    • die Anlage ist im Trapbereich sehr schmal, so dass von Wurfscheiben abprallends Schrot oder durch Fehlschüsse unserer Meinung nach auch seitlich die Anlage leicht verlassen kann.
  • Der Gefärdungsbereich kann annähernd nach der Faustformel “Schrotstärke (in mm) * 100 = Gefährdungsbereich (in Metern). Vermutliche Schrotgröße 2,5 (Blei) oder 3,2 mm (Weicheisenschrot). Quelle hier...(Seite 25 unten (Faustformel); Seite 26 unten (Abpraller))
    Länge der Trapanlage ab Abschusspunkt unseren Informationen nach: 180 m.
  • Außerdem beschreibt z.B. die Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg das Problem der Rostfärbung des Bodens durch die Korrosionsneigung des Schrots. Wenn Sie hier klicken öffnet sich ein Fenster mit der entsprechenen Quelle. In einem Landschaftsschutzgebiet kann diese Veränderung nicht akzeptiert werden.
  • Die Lärmbelästigung des Trap-Schießens kann nicht durch bauliche Maßnahmen verringert werden, da für eine Einhausung eine riesige Halle notwendig wäre. Diese ist ebenfalls im Landschaftsschutzgebiet unakzeptabel. Offenes Schießen steht den öffentlichen Belangen des Erholungszwecks nach der Landschaftsschutzgebietsverordnung entgegen.

Als einzige Lösung erscheint hier eine Kooperation mit einer anderen KJV, um auf deren Trap-Anlage diese Schießdisziplin üben zu können. Hier sollten mögliche Alternativen sorgfältigst geprüft werden, um das Naherholungsgebiet erhalten zu können. Nach unseren Informationen schießen bereits Jäger der KJV auf anderen Anlagen der Gegend.

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