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Neubau 100m-Bahnen

Seit 1956 hat die KJV auf der bestehenden Anlage das Übungsschießen und die Ausbildung im Rahmen der bestehenden Schießmöglichkeiten absolvieren können.

Nun beklagt sie sogar einen Mitgliederschwund durch die geplanten Bauvorhaben im Köpfertal.

Warum werden dann zwei neue 100m-Bahnen zusätzlich zu den schon bestehenden zwei 100m-Bahnen benötigt. Mit sogar mehr Mitgliedern reichte die bisherige Anlage doch auch. Hierfür besteht Bestandsschutz.

Nun sollen auf 2 zusätzlichen Bahnen diese ohrenbetäubenden Schüsse krachen können

Die Einzelschusspegel dieser Bahnen im Erholungsgebiet lauten:                                        

Einmündung am Weg, vom Damm des Köpferstausees

73 dB(A)

Böckinger-Backen-Weg

77 dB(A)

Frühlingsweg

 73 dB(A)

Fuß-/Reitweg

77 dB(A)

Um diese Werte einordnen zu können, hier die Grenzwerte der Beurteilungspegel der Arbeitsstättenverordnung, um Gesundheitsgefährdungen von Arbeitnehmern fernzuhalten.

bei Überwiegend geistiger Tätigkeit

    55 dB(A)

einfache und überwiegend mechanisierte Bürotätigkeit

 70 dB(A)

in Pausen und Sanitätsräumen

55 db(A)

Hier geht es aber um ein Erholungsgebiet. Hier sollte nicht über Gesundheitsgefährdung diskutiert werden müssen.

Eine komplette Einhausung ist unserer Meinung nach die einzig richtige Maßnahme, um dem Lärm im Erholungsgebiet auf ein erträgliches Maß zu senken kurzfristig Einhalt zu gebieten.
“Die vollständige Einhausung von zivilen Schießständen für Handfeuerwaffen - ausgenommen von Wurftaubenschießanlagen - entspricht dem Stand der Schallschutztechnik...”

Dieses steht auch in Einklang mit §8 Abs. 2 BNAtSchG , der eine Minimierung des Eingriffs in die Natur fordert, denn die Beeinträchtigung der Erholung durch den Schießlärm ist erheblich. hier ...

Grundsätzlich fordern wir natürlich eine komplette Verlegung der Anlage aus dem Erholungsgebiet heraus.

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